Laboratoriumsmedizin

Die Fachrichtung der Laboratoriumsmedizin beschäftigt sich als breit gefächertes, schwerpunktmäßig diagnostisch orientiertes Gebiet mit der Anwendung spezieller Untersuchungsverfahren, um die Diagnosefindung des Arztes zu unterstützen und den Therapieverlauf kontrollierend zu begleiten. Sie liegt im Grenzgebiet naturwissenschaftlicher Grundlagenfächer (Biochemie, Biologie, Physik, Chemie) und Medizin.

Die Weiterbildung auf diesem Gebiet schließt mit der Bezeichnung "Fachärztin/-arzt für Laboratoriumsmedizin" ab.

Im Zuge der Weiterbildung werden Fachinhalte der Laboratoriumsmedizin vermittelt (z. B. Blutgruppenserologie, Gerätekunde, Analytik), gängige Untersuchungs- und Behandlungsverfahren erlernt (wie z. B. Mikroskopie, Radioimmunoassay, Abstriche, hämatologische Untersuchungen) und darüber hinaus allgemeine, für das Berufsbild des Arztes nötige Fähigkeiten und Fertigkeiten behandelt (z. B. Begutachtung, Notfallsituationen, Grundlagen der Pharmakotherapie).

Im späteren Berufsleben sind Fachärzte für Laboratoriumsmedizin vorrangig in den Laboren von Krankenhäusern, Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen oder aber als niedergelassener Facharzt in eigener Praxis tätig.


 
 
Weiterbildungszeit
60
 
 
Pflichtfächer
Mindest-Pflichtzeit
stationäre Patientenversorgung in der Inneren Medizin und/oder Kinder- und Jugendmedizin
12
Mikrobiologisches Labor
6
Infektionsserologisches Labor
6
Immunhämatologisches Labor
6
Mögliche Anrechnungsfächer
Anrechnungszeit
Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
12
Transfusionsmedizin
6

 

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