Weiterbildungsplaner / Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Frauenheilkunde beschäftigt sich mit der Diagnostik, Therapie und Prophylaxe von Er­kran­kun­gen und Funktionsstörungen der weiblichen Fortpflanzungs- und Sexualorgane. In der Ge­burts­hilfe widmet man sich der Betreuung von Schwangeren und der Durchführung von Ge­bur­ten.

 
 
Weiterbildungszeit
60
Davon maximal im ambulanten Bereich
24
Pflichtfächer
Mindest-Pflichtzeit
Kurs-Weiterbildung gem. § 4 Abs. 8 WBO in Psychosomatischer Grundversorgung
80 Std.
Mögliche Anrechnungsfächer
Anrechnungszeit
In einem anderen Gebiet
6
In den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes
12


Im Zuge der Weiter­bildung werden Fachinhalte der Frauen­heilkunde und Geburts­hilfe vermittelt (z. B. Erkrankungen der Fort­pflanzungs- und Geschlechts­organe, hormonelle Regulation, Familien­planung und Schwanger­schaft), gängige Unter­suchungs- und Behandlungs­verfahren erlernt (u. a. Sonographie, Kolposkopie, Cardioto­kogramme) und darüber hinaus allgemeine, für das Berufsbild des Arztes nötige Fähig­keiten und Fertig­keiten behandelt (z. B. Begut­achtung, Gesprächs­führung, Notfall­situationen).

Mögliche Subspezialisierungen (Schwerpunkte),
die auf der Facharzt­weiter­bildung aufbauen:

 
 
Schwerpunktweiterbildung im Gebiet
Weiterbildungszeit
Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
36 (davon bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich, bis zu 6 Monate Humangenetik oder Neonatologie)
Gynäkologische Onkologie
36 (davon bis zu 6 Monate im ambulanten Bereich, 6 Monate Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie)
Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
36


Von den Schwerpunkt-Weiter­bildungs­zeiten können jeweils 12 Monate während der Facharzt­weiter­bildung abgeleistet werden.

Die Weiter­bildung auf diesem Gebiet schließt mit der Bezeichnung "Fachärztin/-arzt für Frauen­heilkunde und Geburtshilfe" ab. Im späteren Berufs­leben arbeiten Fachärztinnen/-ärzte für Frauen­heilkunde und Geburtshilfe in der niedergelassenen Facharzt­praxis, in Medizinischen Versorgungs­zentren, in Kranken­häusern oder universitären Kliniken oder auch speziellen Geburtenzentren.

Alternative Fachrichtungen

Sie sind noch nicht sicher, ob Frauen­heilkunde und Geburts­hilfe das Richtige für Sie ist? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf folgende Fach­richtungen:

 

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