Ein Kürbis als Zankapfel

Wenn jeder Bewohner einer Reihenhaus-Siedlung sein eigenes Süppchen kocht, sollte eigentlich nichts schiefgehen. Wenn jemand dazu allerdings den preisverdächtigen Riesenkürbis des Nach­barn erntet und einkocht, geht der Streit sprichwörtlich „ans Eingemachte“.

Ein Kürbis als Zankapfel

Genau das ist kürzlich einem ROLAND Kunden passiert: Als Heribert G. in den Urlaub aufbrach, war sein Riesenkürbis unweigerlich der Blickfang im heimischen Garten. Er hatte sogar geplant, mit seinem Prachtexemplar erstmals an der niedersächsischen Kürbis-Meisterschaft teilzunehmen. Doch als er aus dem Urlaub zurückkehrte – der Schock: Der Kürbis war weg! Sofort stellte er seinen Nachbarn zur Rede und musste erfahren, dass dieser den Kürbis geerntet hatte. Seine Begründung: Der Kürbis ragte so weit auf sein Grundstück, dass zwei Drittel sowieso ihm gehörten, und außerdem hätte man das gute Gemüse verarbeiten müssen, bevor es überreif und damit ungenießbar geworden wäre. Also befand sich der einstige Titelaspirant nun in Einmachgläsern und Suppentöpfen.
 
Heribert G. war außer sich vor Wut und wandte sich sofort an ROLAND Rechtsschutz. Auf Empfehlung der Sachbearbeiterin wurde ein Mediator mit dem Fall beauftragt, um den Nachbar­schaftsstreit möglichst ohne Gerichtsprozess beizulegen. Im Sechs-Augen-Gespräch mit dem Mediator einigten sich die beiden Streithähne darauf, dass sie sich künftig zusammen um die Pflege der Kürbisse an der Grundstücksgrenze kümmern und das Ergebnis als Gemeinschaftswerk bei Meisterschaften präsentieren werden. Die Ernte des „Kürbis Delicti“, die ja noch beim Nachbarn im Vorratskeller stand, teilte man fair untereinander auf. So wurde aus dem früheren Augen- zumindest noch ein Gaumenschmaus...
 

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